Philologenverband befürchtet Lehrer-Engpässe

Der Bayerische Philologenverband (bpv) befürchtet aufgrund der Corona-Krise und sinkender Absolventenzahlen zum neuen Schuljahr personelle Engpässe an den Gymnasien. "Mit den prognostizierten Einstellungen und der kleinen Reserve von ungefähr einer Lehrkraft pro Schule kann man das Tagesgeschäft am Gymnasium gerade so abdecken", sagte der Vorsitzende des bpv, Michael Schwägerl, am Montag. Sobald aber Lehrkräfte krankheitsbedingt oder wegen einer Schwangerschaft ausfallen, werde es personell sehr eng.
| dpa
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Eine Lehrerin schreibt in einer Schule an die Tafel.
Eine Lehrerin schreibt in einer Schule an die Tafel. © Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild
München

Mit Sorgen blickt der Verband vor allem auf die coronabedingte Situation an den Schulen. "Die Schülerinnen und Schüler sollen gezielter, individueller und nachhaltiger gefördert werden, Corona-Lücken müssen geschlossen werden, und wir brauchen mehr Zeit und Raum für soziale Aktivitäten", sagte Schwägerl. Dafür brauche es mehr ausgebildete und dann auch eingestellte Lehrkräfte.

Hinzu komme, dass die Zahl der Referendare und Absolventen in den letzten Jahren laut Verbandsangaben konstant gesunken sei. "Wir rechnen diesen Juli mit nur circa 600 Absolventen, vor drei Jahren waren es noch 1000", teilte der Verband per Mitteilung mit. Es gebe also immer weniger Nachwuchs.

© dpa-infocom, dpa:210628-99-173902/3

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