Per Scheinehe eingeschleust? Ermittlungen in vier Ländern

Sie sollen mit Hilfe von Scheinehen illegal Ausländer nach Deutschland geschleust haben: Im Zuge von Ermittlungen gegen sechs Personen hat die Bundespolizei in mehreren Bundesländern neun Objekte durchsucht. Die Aktion fand am Donnerstag in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin und Niedersachsen statt, wie ein Sprecher der Bundespolizei Weil am Rhein sagte. In Baden-Württemberg gab es etwa Durchsuchungen in Freiburg und Mannheim.
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
Artikel empfehlen
Der Schriftzug "Polizei" ist vor einem Polizeirevier zu sehen.
Der Schriftzug "Polizei" ist vor einem Polizeirevier zu sehen. © Boris Roessler/dpa/Symbolbild/Archivbild
Weil am Rhein

Die sechs Verdächtigen verschiedener Nationalitäten werden verdächtigt, an der Vermittlung von Scheinehen zwischen vornehmlich indischen Männern und EU-Bürgerinnen beteiligt gewesen zu sein. Über diese Ehen sollen die Männer an Aufenthaltstitel für Deutschland gelangt sein und durften hierzulande arbeiten.

Die weiteren Ermittlungen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Freiburg sollen laut Bundespolizeisprecher etwa die Frage beantworten, ob die Verdächtigen gemeinsam handelten. Die Behörden hätten sie schon seit mehr als eineinhalb Jahren im Visier. Am Donnerstag seien kistenweise Beweismaterialien sichergestellt worden. Die Verdächtigen blieben demnach vorerst auf freiem Fuß.

© dpa-infocom, dpa:210422-99-307949/4

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen Artikel empfehlen