Parallele Eishockey-Länderspiele von Männern und Frauen

Die Eishockey-Frauen bekommen künftig beim Deutschland Cup keine Bühne mehr. Um das zu kompensieren, organisiert der Deutsche Eishockey-Bund gemeinsam ausgerichtete Länderspiele mit den Männern.
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Die Eishockey-Spielerinnen dürfen sich über eine gute Nachricht freuen. (Archivbild)
Die Eishockey-Spielerinnen dürfen sich über eine gute Nachricht freuen. (Archivbild) © Markus Lenhardt/dpa
Landshut

Die Eishockey-Nationalmannschaft der Männer und die der Frauen treten im April zu einem Länderspiel-Doppelpack an zwei gemeinsamen Spieltagen an. Im Rahmen der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft 2026 der Männer in der Schweiz dürfen sich auch die Eishockey-Spielerinnen am selben Tag und am selben Ort den Fans bei Testspielen präsentieren.

Der erste von zwei Doppel-Spieltagen findet am 23. April 2026 in Kaufbeuren statt. Dort spielen zunächst die Frauen gegen die Schweiz (16.30 Uhr), ehe die Männer-Auswahl von Bundestrainer Harold Kreis gegen die Slowakei (20.00) ihre WM-Form testet. Zwei Tage später stehen beide Duelle in Augsburg erneut auf dem Plan, die Frauen (13.00) betreten dabei erneut vor den Männern (17.00) das Eis. 

Ausgleich für fehlende Bühne beim Deutschland Cup

"Wir sind überzeugt, dass die Doppel-Austragung unserem Sport eine großartige Bühne bietet und dadurch viel Mehrwert für alle Besucher und auch die Teams entsteht, wie wir es zuletzt bei den drei vergangenen Deutschland-Cup-Turnieren erlebt haben", sagte Christian Künast, Vorstand Sport beim Deutschen Eishockey-Bund (DEB).

Da die Weltmeisterschaft im Frauen-Eishockey künftig ebenfalls im November stattfindet, ist die Teilnahme der Frauen am Deutschland Cup vorerst nicht mehr möglich. Um den Frauen eine größere Bühne und mehr Aufmerksamkeit zu geben, hatte der DEB seit 2023 das jährliche Heim-Turnier auch für die Frauen ausgerichtet. Deren Spiele wurden so vor mehreren tausend Zuschauern ausgetragen und bei MagentaSport frei empfangbar gezeigt.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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