Osterverkehr: Polizei will Motorradfahrer verstärkt kontrollieren

Über die frühlingshaften Osterfeiertage werden wohl zahlreiche Motorradfahrer auf den bayerischen Straßen unterwegs sein. Worauf müssen Biker und Autofahrer achten?
| az/dpa
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Das schöne Wetter lockt viele Motorradfahrer nach draußen.
Das schöne Wetter lockt viele Motorradfahrer nach draußen. © picture alliance / Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archivbild

Bayern - Wegen des warmen und sonnigen Wetters im Freistaat rechnet die Polizei über Ostern mit reichlich Bikern auf den Straßen. "Nachdem die meisten Motorräder von April bis Oktober zugelassen sind, steht pünktlich zum Beginn der Osterfeiertage der Start der Motorradsaison 2021 an", teilte die Polizei Niederbayern mit. In ganz Bayern starten mit dem Frühling deswegen auch wieder die Motorradkontrollen.

In der Karwoche stiegen die Temperaturen in Bayern laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) bei viel Sonnenschein auf bis zu 25 Grad. Auch am Osterwochenende kommt trotz vereinzelter Wolken und Schauer immer wieder die Sonne raus. Autofahrer müssen sich einer ADAC-Sprecherin zufolge nun erst wieder an Motorradverkehr gewöhnen. Deswegen sei besondere Vorsicht geboten.

Polizei kontrolliert Geschwindigkeit und umgebaute Motorräder

Doch auch für die Biker selbst gibt es Tipps: Vor der ersten Fahrt empfiehlt die Polizei, die "vier großen B" zu kontrollieren - Bereifung, Bremsanlage, Beleuchtung und Bekleidung. Unfallursache Nummer Eins sei jedoch zu schnelles Fahren. Deswegen will die oberfränkische Polizei in der kommenden Saison verstärkt die Geschwindigkeit kontrollieren.

Die Polizei Niederbayern hält wegen des Tuning-Trends zudem Ausschau nach umgebauten Krafträdern. "Schneller und lauter ist hier oftmals die Devise." Manipulationen am Motorrad gingen jedoch zu Lasten der Sicherheit. In Schwaben wird ab dem Osterwochenende besonders gegen Falschparker an touristischen Hotspots vorgegangen.

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Ausflugsfahrten sind seit dem Wegfall der coronabedingten allgemeinen Ausgangsbeschränkung im Freistaat wieder erlaubt - jedoch nicht in größeren Gruppen als es die Kontaktbeschränkungen zulassen. Nächtliche Ausgangssperren kann es in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 100 weiterhin geben. In Tankstellen gilt eine FFP2-Maskenpflicht.

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