Notbetrieb am Klinikum Nürnberg wegen Warnstreiks

Das Klinikum Nürnberg, eines der größten kommunalen Krankenhäuser in Deutschland, arbeitet wegen eines Warnstreiks nur noch im Notbetrieb.
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
Empfehlungen
Blick auf eine Einfahrt zum Klinikum Nürnberg Nord.
Blick auf eine Einfahrt zum Klinikum Nürnberg Nord. © Nicolas Armer/dpa/Archivbild
Nürnberg

Nürnberg -  Mehrere Hundert der insgesamt 3000 Pflegekräfte sowie weitere Mitarbeiter etwa aus der Verwaltung seien in einen befristeten Ausstand getreten, sagte eine Sprecherin des Klinikums am Donnerstag. Die Versorgung der Patienten werde über einen Notbetrieb aufrecht erhalten, zahlreiche nicht dringliche Operationen mussten verschoben werden. "Wir haben einen Wochenend-Betrieb in den Zentral-OPs", sagte der Personalvorstand des Klinikums, Peter Schuh.

Auch große Tumor-Eingriffe hätten verschoben werden müssen. "Wir sind bemüht, die verschobenen Operationen schnell nachzuholen", sagte Schuh. Dies bedeute für die betroffenen Patienten eine gewaltige psychische Belastung. "Die Aussage, ein Streik soll nur den Arbeitgeber treffen, stimmt in diesem Fall nicht", sagte der Personalvorstand.

Aufgerufen zu dem Warnstreik hatten die Gewerkschaft Verdi. Sie fordert für die rund 2,3 Millionen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen eine Anhebung der Einkommen um 4,8 Prozent sowie einen Mindestbetrag von 150 Euro monatlich bei einer Laufzeit von zwölf Monaten.

  • Themen:
Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen Empfehlungen