Neuer steht auch im Pokal im Bayern-Tor - Zukunft offen

Manuel Neuer wird nach seiner Sperre auch im DFB-Pokal im Münchner Tor stehen. Der Weltmeister von 2014 äußert sich nach dem Heimsieg gegen St. Pauli zu Zukunftsfragen.
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Wie geht es mit Manuel Neuer weiter?
Wie geht es mit Manuel Neuer weiter? © Sven Hoppe/dpa
München

Manuel Neuer wird nach seiner verbüßten Zwei-Spiele-Sperre auch im DFB-Pokal wieder im Tor des FC Bayern München stehen. Das kündigte Trainer Vincent Kompany kurz nach dem 3:1 des deutschen Fußball-Meisters in der Bundesliga gegen den FC St. Pauli an. In den ersten zwei erfolgreichen Pokalrunden hatte Youngster Jonas Urbig Kapitän Neuer im Münchner Tor ersetzt.

"Manu ist wieder im Tor", sagte Kompany mit Blick auf die Achtelfinal-Partie am kommenden Mittwoch (20.45 Uhr) beim Bundesliga-Konkurrenten 1. FC Union Berlin. "Wir haben keine Gespräche geführt über einen Pokal-Torwart", ergänzte der Bayern-Coach angesprochen auf einen weiteren Urbig-Einsatz. Der 22 Jahre alte Schlussmann soll aber im Saisonverlauf weitere Einsätze bekommen. "Die Integration von Jonas soll weiter gut laufen." 

DFB-Comeback: Bin absichtlich zurückgetreten

Neuer wies derweil Spekulationen um ein Nationalmannschafts-Comeback nach dem Pauli-Spiel zurück. Seine Zukunft über das Saisonende hinaus ließ der 39-Jährige darüber hinaus offen. "Fakt ist natürlich, dass ich absichtlich zurückgetreten bin. Für mich liegt der Fokus ganz klar auf dem Verein", sagte Neuer beim TV-Sender Sky.

Angesichts der langen Verletzungspause von Barça-Keeper Marc-André ter Stegen wird seit geraumer Zeit über ein mögliches WM-Comeback von Neuer spekuliert. Derzeit wird ter Stegen im DFB-Team vom Hoffenheimer Oliver Baumann vertreten.

Ob Neuer beim FC Bayern ein weiteres Jahr dranhängt, ist offen. Das wisse er noch nicht, sagte der Kapitän, der eine Entscheidung wohl erst im März treffen will. "Entscheidend wird sein, wie ich mich fühle - gerade in der Rückrunde. Ich muss mir schon meine Gedanken machen, wie es weitergeht."

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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