Naturschützer untersuchen Ausgleichsflächen

Eingriffe in die Natur durch Bauprojekte werden laut Naturschützern in Bayern an anderer Stelle oft nur schlecht oder gar nicht ausgeglichen - obwohl dies gesetzlich vorgeschrieben ist. Anhand von Studien gehe man davon aus, dass nur etwa ein Viertel der Flächen den Vorgaben entspreche, sagte der Geschäftsführer des Landesbunds für Vogelschutz (LBV), Helmut Beran, am Freitag.
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
Empfehlungen
Hilpoltstein

Diese sogenannten Ausgleichsflächen sind zum Beispiel nötig, wenn Wald wegen eines Bauprojekts abgeholzt wird. Dann muss an anderer Stelle Fläche ökologisch aufgewertet werden - etwa durch die Renaturierung eines Flusses oder Streuobstwiesen.

In einem neuen Projekt will der Verband bis Ende 2021 positive und negative Beispiele untersuchen. Man werde "konsequent die Missstände aufzeigen", sagte LBV-Vorsitzender Norbert Schäffer.

  • Themen:
Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen Empfehlungen