Nachholbedarf bei Anschaffung von Luftfiltern in Schulen

Zum Beginn des neuen Schuljahres hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) Nachholbedarf bei der Beschaffung von Luftreinigern für Klassenzimmer eingeräumt. Der Wunsch sei nach wie vor, viele Luftreiniger anzuschaffen. "Da gibt es tatsächlich noch bei einigen Nachholbedarf", sagte Söder am Dienstag beim Besuch eines Gymnasiums in München.
| dpa
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Markus Söder (CSU) spricht.
Markus Söder (CSU) spricht. © Daniel Karmann/dpa/Archivbild
München

Söder und Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) versicherten den Schülern bei ihrem Besuch einen "Präsenzunterricht mit Sicherheitsmaßnahmen". Zu den Sicherheitsmaßnahmen gehöre "das Testen", "die Maske" sowie "flächendeckende Impfungen". Ziel sei es, so viele Schüler wie möglich zur Impfung zu bewegen. Nach Angaben von Söder seien in Bayern knapp 33 Prozent der 12- bis 17-Jährigen erst- und 25 Prozent vollständig geimpft. Um diese Zahlen zu steigern, sollen für Schüler ab zwölf Jahren Anreize mit Impfangeboten in Schulen gemacht werden. Impfen sei der einzige Weg aus der Pandemie, betonte Söder.

Um "Schulschließungen durch die Hintertür" zu vermeiden, wurde auch die Quarantäne-Regel neu angepasst: Bei einem Corona-Fall soll nicht mehr für die gesamte Klasse Quarantäne angeordnet werden. Stattdessen sollen die Kinder eine Woche lang täglich getestet werden. Enge Kontaktpersonen, die doch in Quarantäne mussten, können diese nach fünf Tagen mit einem negativen Testergebnis vorzeitig beenden.

© dpa-infocom, dpa:210914-99-212649/2

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