Nach ZDF-Sendung: Zahlreiche Hinweise im Bayreuther Mordfall

Acht Monate nach dem gewaltsamen Tod eines jungen Mannes auf einem Bayreuther Radweg haben die Ermittler eine Reihe neuer Hinweise bekommen. Der Fall war am Mittwochabend in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY...ungelöst" vorgestellt worden. Danach seien bis zum Donnerstagvormittag mehr als 60 Hinweise eingegangen, sagte ein Polizeisprecher in Bayreuth. Aus ganz Deutschland hätten sich Menschen gemeldet. Die Hinweise würden nun überprüft, ob sich daraus neue Ermittlungsansätze ergeben.
| dpa
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ZDF-Moderator Rudi Cerne im Studio der Sendung "Aktenzeichen XY ... ungelöst".
ZDF-Moderator Rudi Cerne im Studio der Sendung "Aktenzeichen XY ... ungelöst". © Sina Schuldt/dpa/Archivbild
Bayreuth

Im August 2020 fanden Passanten auf einem Geh- und Radweg den getöteten 24-Jährigen. Die Kriminalpolizei geht davon aus, dass er mit einem Messer umgebracht wurde. Bei dem jungen Mann könnte es sich um ein Zufallsopfer handeln. Der Mörder und sein Motiv sind noch immer unbekannt.

Im Januar veröffentlichten die Ermittler zwei mögliche Täterprofile. Der Täter könnte psychisch auffällig sein, aus irrationaler Angst und einem Gefühl der Bedrohung gehandelt haben. Es könnte aber auch sein, dass der Täter eine Tötungsfantasie umsetzte.

© dpa-infocom, dpa:210422-99-307464/2

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