Nach verlorener Präsidiumswahl verlässt Schreder Jagdverband

Nach seiner gescheiterten Kandidatur als Präsident des Bayerischer Jagdverbandes (BJV) verlässt der langjährige Funktionär Thomas Schreder den Verband als Mitarbeiter. Wie der BJV in Feldkirchen mitteilte, werde der 54-Jährige zum 1. März als Geschäftsführer zum Bayerischen Reit- und Fahrverband wechseln.
| dpa
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Thomas Schreder bei einer Pressekonferenz.
Thomas Schreder bei einer Pressekonferenz. © Daniel Karmann/dpa/Archivbild
Feldkirchen

Schreder war nahezu zwei Jahrzehnte lang in führenden Positionen beim BJV tätig. Er verantwortete die Öffentlichkeitsarbeit des einflussreichen Verbandes und kümmerte sich um die wirtschaftlichen Angelegenheiten der Service-Gesellschaft des BJV.

Nachdem gegen den langjährigen Jagdpräsidenten Jürgen Vocke Strafermittlungen aufgenommen wurden und Vocke deswegen im Herbst 2019 sein Amt ruhen ließ, wurde Schreder als damaliger Vizepräsident kommissarischer Chef des BJV.

Bei der Präsidiumsneuwahl im Dezember 2020 konnte er sich aber in den zerstrittenen Verband nicht durchsetzen. Schreders Gegenkandidat, der CSU-Landtagsabgeordnete Ernst Weidenbusch, wurde mit deutlicher Mehrheit zum neuen Jagdpräsidenten gewählt.

© dpa-infocom, dpa:210222-99-540909/2

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