Nach Überschwemmung Bakterien im Leitungswasser: Abkochgebot

Rund 150 000 Menschen in Mittelfranken müssen ab sofort vor dem Trinken ihr Leitungswasser abkochen. Aufgrund der anhaltenden Niederschläge und Überschwemmungen habe es in vermutlich zwei Brunnen Grenzüberschreitungen bei E. coli-Bakterien gegeben, teilte der Wasserversorger Reckenberg-Gruppe am Mittwoch mit. Das Darmbakterium finde sich in Fäkalien und könne Durchfall und Übelkeit verursachen. Betroffen sind Gebiete in den Landkreisen Weißenburg-Gunzenhausen, Ansbach und Roth.
| dpa
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Am Wasserhahn in einer Küche wird ein Trinkglas mit Leitungswasser befüllt.
Am Wasserhahn in einer Küche wird ein Trinkglas mit Leitungswasser befüllt. © Patrick Pleul/zb/dpa
Gunzenhausen

Jegliche Panik sei unbegründet, teilte der Wasserversorger mit. Die beiden Brunnen seien vom Netz genommen worden und würden gespült. Im Wasserwerk Wassermungenau würde das Trinkwasser desinfiziert. Bis auf weiteres gilt aber noch das Abkochgebot. "Wir hoffen, das in wenigen Tagen wieder in den Griff zu bekommen", sagte ein Sprecher der Reckenberg-Gruppe.

In Franken hatte es am vergangenen Freitag schwere Unwetter und Überschwemmungen gegeben, einer der Schwerpunkte war in der Gegend um Ansbach.

© dpa-infocom, dpa:210714-99-382213/2

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