Nach 2G in Österreich: Gespräche über weitere Maßnahmen

Kurz nach der Einführung der 2G-Regel in Österreich drohen weitere Schritte zur Eindämmung des Coronavirus in den am stärksten betroffenen Regionen. Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein kündigte für Mittwochnachmittag Krisengespräche mit den Länderchefs von Oberösterreich und Salzburg an, wo die Sieben-Tage-Inzidenzen zuletzt bei rund 1170 und 930 lagen - weit über dem landesweiten Wert von 710. "Es ist klar: Wir müssen rasch, entschlossen und umfassend handeln", sagte der grüne Minister nach einer Regierungssitzung in Wien.
| dpa
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Wolfgang Mückstein (Grüne), Gesundheitsminister von Österreich, spricht bei einer Pressekonferenz.
Wolfgang Mückstein (Grüne), Gesundheitsminister von Österreich, spricht bei einer Pressekonferenz. © Michael Gruber/APA/dpa/Archivbild
Wien

"Wir sind in einer Situation, wo wir Maßnahmen besprechen müssen", sagte Mückstein. Fragen zur Möglichkeit von regionalen Lockdowns beantwortete er nicht. Der Minister wies aber darauf hin, dass in dieser Situation die sozialen Kontakte um rund ein Drittel reduziert werden sollten.

Die Impfraten in Oberösterreich und Salzburg sind mit 59,8 Prozent und 61 Prozent der Bevölkerung die niedrigsten unter den österreichischen Bundesländern. Oberösterreichs Landeschef Thomas Stelzer stellte als Anreiz für noch Ungeimpfte eine Impflotterie mit einem E-Fahrzeug als Hauptgewinn vor.

Wegen des rasanten Anstiegs der Infektionen in ganz Österreich wurde Anfang November die 3G-Regel am Arbeitsplatz eingeführt. Betriebe müssen kontrollieren, ob Arbeitskräfte geimpft, genesen oder getestet sind. Eine 2G-Regel gilt seit Montag für Lokale, Veranstaltungen und einige Dienstleistungen wie Friseursalons. Ungeimpfte haben dort keinen Zutritt mehr.

© dpa-infocom, dpa:211110-99-941595/3

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