Mutmaßlicher Schleuser nach Autounfall gefasst

Mit Vollgas ist ein mutmaßlicher Schleuser vor einer Grenzkontrolle geflüchtet und hat mit sieben Insassen im Auto einen Unfall verursacht. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand, wie die Bundespolizeiinspektion Passau am Freitag mitteilte.
| dpa
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Ein Polizist mit Handschellen und Pistole am Gürtel.
Ein Polizist mit Handschellen und Pistole am Gürtel. © Oliver Berg/dpa
Bad Füssing

Der Wagen war am Donnerstag am Grenzübergang im niederbayerischen Bad Füssing (Landkreis Passau) aufgefallen. Die Beamten wollten den Wagen kontrollieren, doch der 27-jährige Fahrer trat aufs Pedal und flüchtete mit mehr als 170 Kilometern pro Stunde auf der Staatsstraße Richtung Kirchham (Landkreis Passau).

Das Auto kam von der Fahrbahn ab und der mutmaßliche Schleuser konnte festgenommen werden. Der Iraker wies sich mit einer österreichischen Asylverfahrenskarte aus und gab als Grund für die waghalsige Aktion an, nicht nach Österreich zurück zu wollen. Im Fahrzeug saßen sieben weitere syrische Männer im Alter von 20 und 52 Jahren, die sich nicht ausweisen konnten.

Gegen den Fahrer wird wegen des Einschleusens von Ausländern unter schwerer Gesundheitsgefährdung und unerlaubter Einreise ermittelt. Vermutlich muss er bis zur Hauptverhandlung in Untersuchungshaft. Die geschleusten Männer erhielten Anzeigen wegen unerlaubter Einreise. Sie wurden nach Österreich zurückgewiesen.

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