Mutmaßlicher Opferstock-Aufbrecher verhaftet

Ein mutmaßlicher bundesweit agierender Opferstock-Aufbrecher ist Schleierfahndern in Aschaffenburg ins Netz gegangen und sitzt nun in Untersuchungshaft.
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
Empfehlungen
Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife.
Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife. © Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild
Aschaffenburg

Beamte kontrollierten den 48 Jahre alten mutmaßlichen Täter auf der Autobahn 3 in Fahrtrichtung Nürnberg und stellten fest, dass ein Haftbefehl wegen des Verdachts von Opferstock-Aufbrüchen gegen den Mann vorlag, wie die Polizei am Freitag mitteilte.

Bei der Kontrolle des Fahrzeugs habe man entsprechendes Werkzeug sowie größere Bargeldbeträge in verschiedenen Verstecken auffinden und sicherstellen können. Zudem lag nach Polizeiangaben ein Fahrverbot gegen den 48-Jährigen vor. Sein Auto sei aufgrund fehlenden Versicherungsschutzes sichergestellt worden.

Durch weitere Ermittlungen der Polizei nach der Kontrolle am Donnerstagnachmittag habe sich der Verdacht ergeben, der Mann könne auch für einen Opferstock-Aufbruch im Bereich Karlstadt verantwortlich sein. Der Mann sei einem Richter vorgeführt und aufgrund des bestehenden Haftbefehls in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert worden.

Opferstöcke bezeichnen meist Kästen in oder vor Kirchen, in denen Geld für soziale Zwecke gesammelt wird. Am 10. August hatte das Amtsgericht München einen 28-Jährigen zu einer Freiheitsstrafe von zehn Monaten ohne Bewährung verurteilt, weil er den Opferstock einer Münchner Kirche leergeräumt hatte. Ein gleichaltriger Mittäter erhielt eine Geldstrafe.

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen Empfehlungen