Mutmaßlicher Drogenschmuggler mit 500.000 Euro festgenommen

Die Polizei hat einen mutmaßlichen Drogenschmuggler aus Düsseldorf in Mittelfranken festgenommen und knapp 500.000 Euro beschlagnahmt, die er als Lohn für Kurierdienste erhalten haben soll.
| dpa
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Handschellen hängen am Gürtel eines Justizbeamten.
Handschellen hängen am Gürtel eines Justizbeamten. © Friso Gentsch/dpa/Symbolbild
Feucht/Düsseldorf

Der 31-Jährige werde verdächtigt, am 12. Oktober bis zu 15 Kilogramm Kokain über Österreich nach Italien geschmuggelt zu haben, teilte das Bayerische Landeskriminalamt am Montag mit.

Schleierfahnder kontrollierten ihn in Feucht im Landkreis Nürnberger Land als er auf der Rückfahrt zu seinem Wohnort in Düsseldorf war. Dabei entdeckten sie hinter den Rückleuchten des Autos zwei Schmuggelverstecke mit dem auf 48 Päckchen verteilten Geld.

Der Verdächtige sitzt in Untersuchungshaft. Düsseldorfer Polizisten durchsuchten unterdessen die Wohnung des Autohändlers und stellten Mobiltelefone, Speichermedien, Unterlagen, einige Wertgegenstände sowie weitere 2.000 Euro Bargeld sicher.

Bereits im Oktober 2019 sei es Schleierfahndern der Grenzpolizeiinspektion Raubling gelungen, etwa 12,5 Kilogramm Kokain zu beschlagnahmen, das ebenfalls von Düsseldorf aus nach Österreich transportiert werden sollte, wie das Bayerische Landeskriminalamt weiter mitteilte. Auch in diesem Fall war der Wagen laut den LKA-Angaben auf den jetzigen Tatverdächtigen zugelassen und mit professionellen Schmuggelverstecken ausgestattet.

Die Ermittler wollen nach eigenen Angaben herausfinden, was mit den vermuteten 15 Kilogramm Kokain geschehen ist und wer die Auftraggeber waren. Hierzu stehe der Großraum Düsseldorf im Fokus, erklärten sie.

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