Mutmaßlicher Angriff auf Polizeischülerin

Bei den Ermittlungen gegen einen Ausbilder der bayerischen Bereitschaftspolizei hat das Polizeipräsidium Oberbayern Nord nähere Umstände des mutmaßlichen Vorfalls bekanntgegeben.
| dpa
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Ein Polizist steht vor einem Streifenwagen mit Blaulicht.
Ein Polizist steht vor einem Streifenwagen mit Blaulicht. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbolbild
Eichstätt

Der Angriff des Ausbilders auf eine Polizeischülerin der Eichstätter Bereitschaftspolizei soll sich demnach auf einer Feier in der Freizeit der Beteiligten ereignet haben, wie das Polizeipräsidium am Freitag in Ingolstadt nun bestätigte.

Laut den vorliegenden Aussagen habe der Mann die junge Frau bei seinem Angriff auch gewürgt. Die mutmaßliche Tat habe sich in der Nacht vom 22. auf den 23. Juli ereignet, bestätigte ein Sprecher. Beschäftigte hätten den Vorfall am Montag der folgenden Woche (26. Juli) beim Leiter der Bereitschaftspolizei Eichstätt angezeigt.

Der "Donaukurier" hatte zuvor über Details des Vorfalls berichtet. Erst durch das Eingreifen von Kollegen der Polizeischülerin war demnach die Attacke beendet worden.

Die Staatsanwaltschaft Ingolstadt hatte Ermittlungen am Donnerstag grundsätzlich bestätigt. Um welche Tatbestände es gehe, wollte eine Sprecherin dabei nicht sagen.

Dem Ausbilder ist den Angaben zufolge der Dienst bis auf weiteres untersagt. Eine mögliche Suspendierung werde derzeit geprüft, hatte ein Sprecher des Bereitschaftspolizeipräsidiums in Bamberg gesagt.

© dpa-infocom, dpa:210813-99-832663/3

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