Mutmaßliche Drogenhändler nicht in Waffenhandel involviert

Im Fall des in Österreich entdeckten Waffenarsenals für Rechtsradikale sind Einzelheiten zu den beiden in Deutschland gefassten mutmaßlichen Drogenhändlern bekannt geworden. Die beiden Deutschen waren am Mittwoch im niederbayerischen Passau und im rheinischen Velbert festgenommen worden. Gegen beide werde bislang wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt, teilte die Staatsanwaltschaft Duisburg am Montag auf Anfrage mit.
| dpa
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Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife.
Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife. © Lino Mirgeler/dpa/Archiv
Duisburg/Passau

Die Waffen sollen von einem 53 Jahre alten Österreicher und weiteren Mittätern mit Erlösen aus dem Drogenhandel gekauft worden sein, wie die österreichischen Behörden am Samstag mitteilten. Die beiden Festnahmen am Mittwoch stünden im Zusammenhang damit, hatte Michael Mimra vom Landeskriminalamt Wien gesagt. Mit den Waffen sollte "möglicherweise eine rechtsradikale Miliz" in Deutschland aufgebaut werden.

"Derzeit liegen keine Anhaltspunkte dafür vor, dass die beiden Beschuldigten in die mutmaßlichen Waffengeschäfte des Österreichers eingebunden waren oder der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind", sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Duisburg, Marie Fahlbusch. Die Ermittlungen dauerten an.

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