Mord vor mehr als 40 Jahren: BGH verwirft Revision

Mehr als 40 Jahre nach dem gewaltsamen Tod eines Mädchens in Aschaffenburg bleibt es beim Freispruch für einen 2019 angeklagten Mann. Der Bundesgerichtshof (BGH) habe die Revision der Nebenklage als unbegründet verworfen, teilte das Landgericht Aschaffenburg am Freitag mit (Az.: KLs 104 Js 3414/18 j).
| dpa
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Aschaffenburg

Kurz vor Weihnachten im Jahr 1979 war die damals 15 Jahre alte Christiane J. aus Aschaffenburg nicht mehr zu ihrer Familie zurückgekehrt. Ein Wächter im Schlosspark fand die Leiche der Schülerin am nächsten Tag hinter einem Bootshaus. Ihr Körper wies eine Bissspur auf, die Ermittler gehen von einer versuchten Vergewaltigung aus.

Im April 2020 endete der Prozess vor dem Landgericht Aschaffenburg mit dem Freispruch: Dem damals angeklagten Deutschen konnte das Hauptindiz der Staatsanwaltschaft - eine Bissspur an der Leiche - nicht mehr eindeutig zugeordnet werden. Ein zahnmedizinisches Gutachten, auf das sich die Ermittler stützten, erwies sich als fehlerhaft und damit wertlos. Ursprünglich hatte auch die Staatsanwaltschaft Revision eingelegt, diese jedoch wieder zurückgezogen.

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