Mit Masken und ohne Gesang: Christen in Bayern feiern Ostern

Unter Corona-Bedingungen haben Christen in Bayern das Osterfest gefeiert. Die Gottesdienste anlässlich der Auferstehung Jesu mussten sie allerdings mit Masken und unter Verzicht auf den gemeinsamen Gesang abhalten. Weil nur wenige Besucher in den Kirchen zugelassen waren, wurden viele Gottesdienste im Internet übertragen. Bayerns Bischöfe gingen in ihren Predigten zum wichtigsten Fest im Christentum auch auf die Corona-Krise ein.
| dpa
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Bunte Ostereier hängen an einem Baum in einem Garten.
Bunte Ostereier hängen an einem Baum in einem Garten. © Hauke-Christian Dittrich/dpa/Symbolbild

Münchens Erzbischof Kardinal Reinhard Marx feierte am Samstagabend den Ostergottesdienst im Liebfrauendom. Angesichts der Pandemie seien die Menschen zur Konzentration auf das Wesentliche gezwungen, sagte er laut einer Mitteilung. Man müsse auf vieles verzichten. "Aber manches könnte auch gewonnen werden, etwa die Aufmerksamkeit für das eigentlich Wichtige im Leben: die Beziehungen, die Familie, das Miteinander, die Solidarität mit den Schwachen." Auch am Sonntag gab es eine Messe im Münchner Dom.

Der evangelische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm hob bei einem Gottesdienst am Samstagabend in Landshut den tröstenden Charakter der Osterbotschaft hervor. Mit der Auferstehung verliere der Tod seinen Schrecken. "Unsere Lieben haben uns nicht in die Dunkelheit hinein verlassen, sondern ins Licht. Und wir hoffen darauf, dass wir in diesem Licht einst wieder vereint sein werden."

© dpa-infocom, dpa:210404-99-81779/2

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