Missbrauchsprozess gegen Mutter: Revision eingelegt

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Blick auf die Justitia über dem Eingang eines Landgerichts.
Blick auf die Justitia über dem Eingang eines Landgerichts. © Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild
Schweinfurt

Gegen eine 40-jährige Frau, die toleriert hat, dass ihre minderjährige Tochter vielfach sexuell missbraucht worden ist, ist das letzte Gerichtsurteil noch nicht gesprochen. Ein Sprecher des Landgerichts Schweinfurt teilte am Donnerstagabend mit, dass Staatsanwaltschaft und Verteidigung Revision eingelegt hätten. Die Frau war Mitte Dezember unter anderem wegen Beihilfe zum schweren sexuellen Missbrauch zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren verurteilt worden.

Das Mädchen war laut den Ermittlern neun Jahre alt, als der 49 Jahre alte Lebensgefährte der Mutter anfing, es sexuell zu missbrauchen. Die Mutter wusste laut der Anklage nicht nur von den Vergehen, sondern war teilweise auch dabei. Die Übergriffe fanden zwischen Sommer 2018 und Sommer 2020 im Raum Bad Kissingen statt. Der Lebensgefährte wurde bereits im Mai wegen schwerer Zwangsprostitution und schweren sexuellen Missbrauchs zu zehn Jahren Haft verurteilt. Ein 51-Jähriger, dem er das Kind in einer Wohnung überlassen hatte, wurde unter anderem wegen Missbrauchs verurteilt. In beiden Fällen ging die Verteidigung in Revision.

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