Missbrauchsfällen in Eichstätt: Kommission nimmt Arbeit auf

Die Kommission zur Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch im Bistum Eichstätt hat ihre Arbeit aufgenommen. Wie das Bistum am Freitag mitteilte, traf sich das achtköpfige Gremium am Mittwoch zu seiner konstituierenden Sitzung. Die Diözese werde der unabhängigen Kommission "alle nötigen Unterlagen zur Verfügung stellen und die externe Untersuchung vorbehaltlos unterstützen", sagte Bischof Gregor Maria Hanke.
| dpa
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"Bischöfliches Ordinariat" steht auf einem Schild der Diözese Eichstätt.
"Bischöfliches Ordinariat" steht auf einem Schild der Diözese Eichstätt. © Armin Weigel/dpa/Archivbild
Eichstätt

Die Kommission soll herausfinden, wie oft es in der Diözese zu sexuellem Missbrauch kam, wie mit den Tätern umgegangen wurde und welche Strukturen Missbrauch ermöglichten oder die Aufdeckung erschwerten. Bis November 2020 wurden nach Angaben des Bistums 25 Täter im Dienst der Diözese bekannt, 57 Menschen seien betroffen gewesen. Die Missbrauchsfälle erstreckten sich demnach von den 1920er Jahren "bis in die Gegenwart".

© dpa-infocom, dpa:210625-99-141335/2

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