Ministerin sticht Spargel zum offiziellen Saisonstart

Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (CSU) will heute im unterfränkischen Grettstadt Spargel stechen. Der Arbeitseinsatz soll auf einem Feld der Familie Reinhart im Landkreis Schweinfurt stattfinden, deren Tochter Christiane amtierende Spargelkönigin in Franken ist.
| dpa
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Spargel wird auf einem Spargelfeld gestochen.
Spargel wird auf einem Spargelfeld gestochen. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Grettstadt

Auch in diesem Jahr bangen viele Bauern, ob ihre ausländischen Erntehelfer alle kommen können - denn diese brauchen einen negativen Corona-Test. Zudem muss das Wetter mitspielen. Spargel ist sehr wetterfühlig, Kälte und zu viel Regen mag er nicht.

Spargel zählt flächenmäßig zu den bedeutendsten Gemüsekulturen in Bayern. Im Jahr 2020 bauten im Freistaat 309 Betriebe auf rund 4000 Hektar Spargel an - im Jahr 2003 war die Fläche nur etwa halb so groß. Im vergangenen Jahr pendelten die Preise für den Verkauf ab Hof zwischen 10,50 und 12 Euro pro Kilo. 17 Jahre zuvor lag der Durchschnittspreis zwischen 6,70 und 8 Euro je Kilo.

2020 ernteten die Bauern laut Statistischem Landesamt im Durchschnitt 15 358 Tonnen Spargel - auch bedingt durch weniger Saisonarbeitskräfte. Im Jahr davor seien es 23 045 Tonnen gewesen.

© dpa-infocom, dpa:210411-99-163625/2

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