Ministerin Kaniber startet Forschungsprojekt zu Gemüseanbau

Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (CSU) hat ein Forschungsprojekt zur Düngung im Gemüseanbau in Auftrag gegeben. Dabei geht es um die Frage, wie Gemüse mittels Sensorik direkt während der Bewässerung gedüngt werden könnte. Wie das Ministerium in München mitteilte, hatten Knoblauchsanbauer der Ministerin diese Idee bei einem Besuch im Frühjahr präsentiert. Auf diese Weise soll Düngung umweltschonender möglich sein.
| dpa
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Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (CSU) spricht bei einer Pressekonferenz.
Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (CSU) spricht bei einer Pressekonferenz. © Peter Kneffel/dpa/Archivbild
München

"Wir sind immer dankbar für Innovationen und Ideen aus der Praxis für die Praxis", sagte Kaniber. Umwelt- und Ressourcenschutz seien zentrale Themen, die die Landwirtschaft derzeit beschäftigten. "Umso mehr hat mich der Vorschlag aus dem Knoblauchsland überzeugt." Der Freistaat fördere das Projekt mit fast einer Million Euro.

Hierfür entwickelten Start Up-Unternehmen zurzeit neuartige Sensoren, mit denen im Freiland der im Boden aktuell für Pflanzen verfügbare Stickstoff in Echtzeit gemessen werden soll. Gemüsekulturen könnten damit in Zukunft präziser und bedarfsgerechter über die Bewässerung gedüngt werden. Damit reduziere sich nicht nur die Düngegabe, sondern auch die Gefahr der Auswaschung von Nitrat.

Noch in diesem Jahr sollen Ergebnisse des Projektes vorliegen. Die praktischen Versuche werden in zwei Gemüsebetrieben durchgeführt.

© dpa-infocom, dpa:210628-99-168701/2

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