Millionen-Schaden: Mutmaßlicher Brandstifter vor Gericht

Im August 2020 geht eine Behindertenwerkstatt in Bayreuth in Flammen auf - der Schaden liegt bei 3,5 Millionen Euro. Jetzt beginnt die Verhandlung gegen den mutmaßlichen Verursacher des Großbrandes.
| dpa
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Eine Statue der Justitia steht unter freiem Himmel.
Eine Statue der Justitia steht unter freiem Himmel. © Arne Dedert/dpa/Symbolbild
Bayreuth

Vor dem Landgericht Bayreuth muss sich von heute an ein mutmaßlicher Brandstifter verantworten: Er ist nach Auffassung der Staatsanwaltschaft verantwortlich für den Großbrand in einer Bayreuther Behindertenwerkstatt. Bei dem Feuer im August 2020 entstand ein Sachschaden von rund 3,5 Millionen Euro. Der Werkstattkomplex der Behinderteneinrichtung war komplett ausgebrannt.

Der 26 Jahre alte Angeklagte war wenige Tage nach dem Großbrand bei einem Einbruchdiebstahl in eine Schule auf frischer Tat ertappt und daraufhin in Untersuchungshaft genommen worden. Im Zuge der Ermittlungen habe die Polizei dem Mann zahlreiche Einbrüche, etwa in Gartenhäuser nachweisen können. In einigen Fällen habe er nach den Einbrüchen auch Feuer gelegt, hatten die Ermittler im Juni mitgeteilt.

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