Mehr Blumen an Böschungen entlang bayerischer Straßen

Grünstreifen und Böschungen an den Bundes- und Staatsstraßen in Bayern sollen künftig aufblühen. Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer (CSU) stellte am Dienstag ein Konzept für eine stärkere ökologische Grünpflege vor, mit der die Artenvielfalt gefördert werden soll. Das 2019 initiierte Pilotprojekt der "Bienen-Highways" soll auf die rund 20.000 Kilometer Bundes- uns Staatsstraßen ausgeweitet werden.
| dpa
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Wildblumen wachsen auf einer Wiese.
Wildblumen wachsen auf einer Wiese. © Hauke-Christian Dittrich/dpa/dpa-tmn/Symbolbild
München

Grünstreifen müssten nicht gedüngt oder mit Pflanzenschutzmitteln behandelt werden. Zudem sollen sie künftig nur noch abschnittsweise alle zwei Jahre gemäht werden. "So schaffen wir Blühflächen und Rückzugsräume für Insekten und andere Tiere", sagte Schreyer.

Von den Grünstreifen sind den Angaben zufolge insgesamt rund 1300 Hektar als besonders schützenswerte Auswahlflächen festgelegt worden, etwa weil sich dort gefährdete Arten befinden oder Kies- und Sandflächen, die für Wildbienen wichtig sind. "Auf diese Weise machen wir eine Fläche, die mehr als 30 Mal so groß ist wie die Münchner Theresienwiese, zu Biotopen für Pflanzen und Tiere", so Schreyer.

© dpa-infocom, dpa:210803-99-692059/2

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