Maskenpflicht-Kontrolle: Herrmann und Schreyer ziehen Bilanz

Als die Polizei im Oktober die Einhaltung der Corona-Regeln kontrollierte, gingen ihr bayernweit 1820 Maskenverweigerer ins Netz. Nun gibt es erneut eine Kontrollaktion - nicht nur im Freistaat.
| dpa
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Ein Schild informiert Passanten über die Maskenpflicht und weitere Corona-Verhaltensregeln.
Ein Schild informiert Passanten über die Maskenpflicht und weitere Corona-Verhaltensregeln. © Daniel Karmann/dpa/Archivbild
München

Angesichts der weiterhin hohen Corona-Infektionszahlen kontrollieren Polizei und Betreiber öffentlicher Verkehrsmittel am Montag verstärkt die Einhaltung der Maskenpflicht im Freistaat. Im Rahmen eines bundesweiten Aktionstages soll es in ganz Bayern konsequente Kontrollen geben.

Innenminister Joachim Herrmann und Verkehrsministerin Kerstin Schreyer (beide CSU) sollen am Nachmittag (14.00 Uhr) in München eine Zwischenbilanz zu der Schwerpunkt-Kontrollaktion ziehen. Dazu werden auch Vertreter der Polizei und der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) erwartet.

Es ist die dritte bayernweite Aktion dieser Art, der bundesweite Aktionstag findet aber erstmalig statt. Bei der letzten bayernweiten Kontrollaktion zur Maskenpflicht am 23. Oktober wurden nach Angaben des Innenministeriums 1820 Verstöße festgestellt. Bei einer ähnlichen Kontrollaktion im Frühjahr waren noch 3000 Verstöße aufgefallen.

In Bayern ist eine Maske im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) für alle Fahrgäste ab sechs Jahren verpflichtend. Nur aus gesundheitlichen Gründen und mit einem ärztlichen Attest sind Ausnahmen möglich. Auch auf bestimmten Flächen in den Innenstädten oder auf einigen sonstigen öffentlichen Plätzen gilt die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.

Maskenmuffel müssen mit einem Bußgeld rechnen. Der Bußgeldkatalog des Bayerischen Gesundheitsministeriums sieht bei Verstößen gegen die Maskenpflicht Strafzahlungen in Höhe von 250 Euro vor. In milderen Fällen kann es auch zunächst eine Verwarnung geben.

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