Mann auf Passauer Klosterdach löst Großeinsatz aus

Ein Mann auf dem Dach des Mariahilfklosters in Passau hat in der Nacht zum Sonntag einen Großeinsatz ausgelöst. Auf dem Wellendach war es wegen Nässe rutschig und gefährlich, weshalb sich die Beamten dem Mann nicht nähern konnten, berichtete ein Polizeisprecher.
| dpa
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Das Blaulicht eines Polizei-Einsatzfahrzeuges leuchtet.
Das Blaulicht eines Polizei-Einsatzfahrzeuges leuchtet. © Marcus Führer/dpa/Symbolbild
Passau

Lediglich aus einigen Metern Entfernung gelang es, mit dem Mann Kontakt aufzunehmen. Er habe offenbar nur Englisch verstanden und einen verwirrten Eindruck gemacht, hieß es.

Der Mann weigerte sich, das Dach zu verlassen. Auch hinzugerufene Höhenretter der Feuerwehr sahen den Angaben zufolge keine Möglichkeit, den Mann ohne dessen Willen zu retten. Die Polizei unternahm daher einen weiteren Anlauf mit Spezialeinsatzkräften und einer Verhandlungsgruppe.

Während des Gesprächs mit den Einsatzkräften sei der Mann über mehrere Vordächer ins Tal gesprungen und anschließend geflohen. Wegen des schwierigen Geländes gelang es der Polizei nicht, den Mann einzuholen.

Eine anschließende Fahndung, an der auch die Bundespolizei und ein Boot der Wasserschutzpolizei beteiligt waren, blieb zunächst ohne Erfolg.

Die Polizei veröffentlichte am Sonntag ein Foto des Mannes. Darauf ist er mit einem blauen Kapuzenpullover und einer durchsichtigen Regenjacke auf dem Dach des Klosters zu sehen. Mit einem Fuß stützt er sich an der Regenrinne ab, mit dem anderen Fuß an einem Schneefang.

© dpa-infocom, dpa:210530-99-795365/2

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