Liebestolle Igel überqueren vermehrt Straßen

Bis zu fünf Kilometer pro Nacht wandern Igelmännchen zurzeit, um eine Igeldame zu finden. Dabei überquerten die liebestollen Tiere auch Straßen - was gefährlich für diese sei, teilte der Landesbund für Vogelschutz (LBV) in Hilpoltstein am Dienstag mit. Igel könnten nur verschwommen sehen und bemerkten ein herannahendes Auto oft zu spät. Bei Gefahr rollten sie sich außerdem am liebsten ein statt wegzulaufen.
| dpa
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Ein Igel sitzt im Gras.
Ein Igel sitzt im Gras. © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa
Hilpoltstein

Der LBV ruft deshalb Autofahrerinnen und -fahrer dazu auf, im Dunklen vor allem in Siedlungen langsam und vorausschauend zu fahren. Wer einen lebenden oder toten Igel findet, kann diesen online unter www.igel-in-bayern.de oder über die App "Igel in Bayern" melden. Die Beobachtungen helfen den Naturschützerinnen und Naturschützern, gefährliche Stellen für die Stacheltiere festzustellen und Siedlungen igelfreundlicher zu gestalten.

© dpa-infocom, dpa:210713-99-363853/2

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