Lehrerverband widerspricht Kultusminister: "Politische Show"

Mit ungewöhnlich harschen Worten hat der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) das Kultusministerium kritisiert.
| dpa
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Eine Lehrerin schreibt in einer Schule an die Tafel.
Eine Lehrerin schreibt in einer Schule an die Tafel. © Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild
München

Der Verband widerspreche "mit aller Entschiedenheit" der Einschätzung von Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler), die meisten Schulen seien gut in das neue Schuljahr gestartet, hieß es am Donnerstag in München.

BLLV-Präsidentin Simone Fleischmann will demnach auf einer Pressekonferenz in der kommenden Woche "mit der politischen Show und dem gern gewahrten Schein" aufräumen.

"An den Schulen herrscht völliger Notbetrieb. Die Schulleitungen und Lehrkräfte in Bayern sind jetzt schon völlig überlastet. Vieles an den Schulen ist nicht mehr leistbar", betonte der BLLV.

"Das hat natürlich auch mit der Pandemie zu tun. Das eigentliche Kernproblem wird aber oft vergessen: der gravierende Lehrermangel."

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