Lehrerverband BLLV fordert "Logbuch" vom Kultusministerium

Um im kommenden Schuljahr besser als bisher auf die Corona-Pandemie reagieren zu können, fordert der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) ein "bildungspolitisches Logbuch" vom Kultusministerium. Dies solle mögliche Szenarien inklusive Handlungsleitfäden und rechtlicher Rahmenbedingungen beschreiben, um Klarheit und Sicherheit zu schaffen. Präsidentin Simone Fleischmann betonte am Dienstag in München, das Ministerium dürfe nicht so tun, als wäre an den Schulen ab September wieder alles normal. "Das wäre zwar schön, ist aber leider unrealistisch."
| dpa
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Eine Lehrerin schreibt in einer Schule an die Tafel.
Eine Lehrerin schreibt in einer Schule an die Tafel. © Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild
München

Deshalb bedürfe es genauer Leitfäden, besonders hinsichtlich der Inzidenzwerte und der verschiedenen Unterrichtsmodelle von vollem Präsenz- über Wechsel- bis zum Distanzunterricht. "Wir wollen nicht mehr von jetzt auf gleich in den Krisenmodus fallen, sondern professionell vorbereitet sein auf das, was kommen könnte", betonte Fleischmann.

Seit Beginn der Pandemie hatte es von Schulleitungen und Lehrkräften, aber auch von Eltern und Schülern immer wieder Kritik daran gegeben, dass viele Entscheidungen des Kultusministeriums mit nur wenigen Tagen Vorlauf verkündet worden waren.

© dpa-infocom, dpa:210608-99-909853/2

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