LBV: Überwinternde Störche für kaltes Wetter gerüstet

In Bayern jüngst immer wieder gesichtete Störche sind für das Winterwetter nach Angaben des Landesbunds für Vogelschutz (LBV) gerüstet. Wie der Verband mit Sitz im fränkischen Hilpoltstein am Mittwoch mitteilte, hatten dort zuletzt viele Menschen angerufen, weil sie sich wegen Kälte und Schneefalls Sorgen um die Zugvögel machten. 
| dpa
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Ein Storch fliegt über eine überflutete Wiese.
Ein Storch fliegt über eine überflutete Wiese. © Boris Roessler/dpa/Symbolbild
Hilpoltstein

"Die großen Vögel sind durch ihr relativ dickes Gefieder gut geschützt und kommen gut ein bis zwei Wochen mit wenig oder sogar ganz ohne Nahrung aus", sagte die Weißstorch-Expertin des LBV, Oda Wieding, der Mitteilung zufolge. Problematischer sei das Wetter für kleine Vögel wie Blaumeise, Haussperling oder Rotkehlchen. Diesen Arten könne eine Futterstelle im Garten helfen.

Nach Angaben des LBV überwintern schon seit Jahren rund 300 Weißstörche in Bayern. Zuletzt seien weitere Tiere gemeldet worden, die vorzeitig zum Beispiel aus Spanien zurückkehrten. Das schlechte Wetter nähmen die Vögel in Kauf, um sich in Bayern rechtzeitig die besten Brutplätze zu sichern, sagte Wieding.

© dpa-infocom, dpa:210210-99-383253/2

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