Laster mit Autobatterien als "tickende Zeitbombe" unterwegs

Einen Lastwagen mit mehr als 20 Tonnen, teils ungesicherten Autobatterien hat die Polizei in der Oberpfalz aus dem Verkehr gezogen.
| dpa
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Der Schriftzug "Polizei" ist vor einem Polizeirevier zu sehen.
Der Schriftzug "Polizei" ist vor einem Polizeirevier zu sehen. © Boris Roessler/dpa/Symbolbild
Leuchtenberg

Von dem Gefahrenguttransporter auf der Autobahn 6 sei erhebliche Brandgefahr ausgegangen, teilte ein Sprecher am Freitag mit. Der Lastwagen hatte am Donnerstag bei Leuchtenberg im Landkreis Neustadt an der Waldnaab mehrere der Lithium-Ionen-Akkus nicht fixiert. Durch stumpfe Gewalt, bei einem Bremsmanöver oder Unfall, hätten diese in Brand geraten können, hieß es von der Polizei. Der Laster sei als "tickende Zeitbombe" unterwegs gewesen.

Nachlässig sei der 49-jährige Fahrer zudem bei einer Gasflasche gewesen. Wie viele Lastwagenfahrer nutzte er die Flasche, um sich Essen zu kochen, er hatte sie aber ebenfalls nicht gesichert. So hätte Gas austreten, die Führerkabine Feuer fangen können, teilte die Polizei mit.

Der Fahrer muss nun eine Strafe von 1400 Euro zahlen. Auf den Verlader der Batterien kommt ein Bußgeld von 500 Euro zu.

© dpa-infocom, dpa:210507-99-509498/3

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