Landshut: "Radfahren darf keine Mutprobe sein"

Rund 70 Teilnehmer radeln gemeinsam für mehr Platz für Radfahrer in der Stadt.
von  Carmen Merckenschlager
Begleitet von der Polizei radeln am Freitag die rund 70 Teilnehmer der Fahrrad-Demonstration durch die Stadt.
Begleitet von der Polizei radeln am Freitag die rund 70 Teilnehmer der Fahrrad-Demonstration durch die Stadt. © Merckenschlager

Landshut - Mit und für das Fahrrad haben sich am Freitagnachmittag etwa 70 Teilnehmer zu zweiten "Prima Klima"-Demo in Landshut versammelt. Die Forderungen der Teilnehmenden: Mehr Platz für das Fahrrad auf Landshuts Straßen schaffen, die Verkehrswende vorantreiben, das Klima schützen.

Kinder in Landshut sollen angstfrei radeln können

Die Demonstration stand aber auch unter dem Motto "Kidical Mass", also Kindern ebenfalls einen sicheren Platz für das Fahrradfahren einzuräumen. "Radfahren darf keine Mutprobe sein", skandierte Roswitha Keil vom ADFC Landshut. Kindern solle es ermöglicht werden, angstfrei und sicher mit dem Fahrrad unterwegs zu sein.

"Wer sein Kind mit dem Auto zur Schule bringt, erzieht es nicht zu einem selbstbestimmten Verkehrsteilnehmer. Dabei wäre das so wichtig, das schon in jungen Jahren zu fördern", sagte Verena Putzo-Kistner vom Verkehrsclub Deutschland, Landshut - Dingolfing-Landau e.V.

Radl-Korso durch Landshuts Straßen

Nach einer halben Stunde Kundgebung starteten die Radfahrer zu einem Radl-Korso durch Landshuts Straßen. Die Demo entstand durch eine Zusammenarbeit von ADFC, VCD, Landshut - natürlich mobil, Klima Plan Landshut, den Fridays for Future, dem Regionalkollektiv Landshut und dem Bund Naturschutz.