Lage nach heftigem Unwetter im Raum Hof entspannt sich

Nach dem heftigen Unwetter in der Nacht zum Mittwoch mit starken Überschwemmungen hat sich die Lage in Oberfranken etwas entspannt. Die Helfer hätten die ganze Nacht durchgearbeitet, sagte ein Sprecher der Feuerwehr Hof am Morgen. Auch jetzt haben die Rettungskräfte in der gesamten Region immer noch viel zu tun. Sie müssen Keller auspumpen, die nach den extrem starken Regenfällen mit Wasser vollgelaufen waren. Auch einige Straßen seien noch gesperrt, sagte eine Sprecherin des Landratsamtes Hof. Die Grundschule in Selbitz sowie einige Kindertagesstätten in Selbitz, Köditz und Naila bleiben am Mittwoch geschlossen.
| dpa
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Das Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs der Feuerwehr.
Das Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs der Feuerwehr. © Philipp von Ditfurth/dpa/Symbolbild
Hof

Von der Heftigkeit des Unwetters zeigte sich der Feuerwehrsprecher überrascht. So extrem habe er das seit Jahren nicht erlebt. Der Landkreis Hof hatte am Dienstagabend den Katastrophenalarm ausgerufen. Binnen zwölf Stunden waren nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes dort bis zu 80 Liter Regen pro Quadratmeter vom Himmel gefallen, zudem gab es Gewitter. Von Verletzten war zunächst aber nichts bekannt. Straßen und Keller wurden überflutet, Bäume stürzten um, vereinzelt fiel sogar der Strom aus. Auch Brandmelder schlugen Alarm.

Besonders betroffen waren Naila, Selbitz, Köditz, Feilitzsch und Trogen. Mehr als 50 Feuerwehren mit knapp 1000 Leuten sowie 140 Angehörige des Technischen Hilfswerks (THW) waren im Dauereinsatz, um Wasser aus Kellern zu pumpen und Sandsäcke zu beschaffen.

Wegen der vielen Anrufer sei sogar der Notruf 112 in der Region in Einzelfällen nicht sofort erreichbar gewesen, teilte das Bayerische Rote Kreuz (BRK) mit.

© dpa-infocom, dpa:210714-99-374904/2

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