Kultusminister: Mebis ist nicht das einzige Instrument

Bayerns Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) setzt nach negativen Erfahrungen mit der Lernplattform Mebis künftig auf ein breiter angelegtes Instrumentarium für den Distanzunterricht der Schulen. Mebis habe seine Stärken, erklärte Piazolo am Donnerstag in München. Aber: "Mebis ist weiß Gott nicht das Wichtigste." Der Distanzunterricht sei nicht auf ein Werkzeug konzentriert, sagte der Minister. Ohnehin hätten in der Vergangenheit nur 15 Prozent der Schüler pro Tag Mebis genutzt, hauptsächlich Realschüler und Gymnasiasten.
| dpa
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Michael Piazolo (Freie Wähler) nimmt an einer Pressekonferenz teil.
Michael Piazolo (Freie Wähler) nimmt an einer Pressekonferenz teil. © Sven Hoppe/dpa
München

Es müsse ein großer Fundus an Lerninstrumenten genutzt werden, vom Schulbuch, über das Telefon bis zu Messengerdiensten und Videoangeboten wie Microsoft Teams. Viele Schulen und Kommunen hätten auch bereits eigene Möglichkeiten und Konzepte geschaffen, bis hin zu Cloud-Lösungen. "Es gibt niemals nur einen Weg, um ein Lernziel zu erreichen", sagte Piazolo.

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