Krankenkasse: Videosprechstunden bekommen in Krise Schwung

Mit der Corona-Krise sind Videosprechstunden bei der Techniker Krankenkasse (TK) stärker in Schwung gekommen. Im ersten Quartal 2020 hätten sich 424 TK-Versicherte in Bayern von einem niedergelassenen Arzt ausschließlich per Videosprechstunde behandeln lassen. Im zweiten Quartal seien es schon 5167 Menschen gewesen. "Jeder vierte TK-Versicherte, der die Videobehandlung einer Praxis genutzt hat, kommt aus Bayern", sagte der Leiter der TK in Bayern, Christian Bredl, am Freitag in München. Bundesweit seien im zweiten Quartal des vergangenen Jahres 19 701 Versicherte ausschließlich per Video behandelt worden.
| dpa
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München

Gerade in Corona-Zeiten scheuen viele Patienten den Weg zum Arzt, weil sie sich nicht im Wartezimmer anstecken wollen. Deshalb kann man sich mittlerweile auch per Videosprechstunde krankschreiben lassen - eine Regelung, die nach Plänen von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) noch erweitert werden soll.

Seit Mitte Juli 2020 gilt, dass eine Krankschreibung für maximal sieben Tage auch per Video möglich ist. Damit sollten sich Patienten den Gang in eine Praxis sparen, wenn sie sich schonen müssen. Voraussetzung ist, dass der Versicherte der Arztpraxis bekannt ist und die Erkrankung eine solche Untersuchung zulässt.

© dpa-infocom, dpa:210205-99-315061/2

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