Krankenkasse befürchtet Unterversorgung von Zuckerkranken

Die Krankenkasse DAK Bayern warnt vor einer Unterversorgung von Zuckerkranken in der Corona-Krise. Aus Sorge vor einer Ansteckung vermeiden viele Diabetiker den Besuch beim Arzt und schreiben sich nicht für spezielle Behandlungen ein, wie die Kasse am Dienstag in München mitteilte.
| dpa
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Ein Schild mit der Aufschrift "DAK" hängt an der Fassade eines Bürogebäudes.
Ein Schild mit der Aufschrift "DAK" hängt an der Fassade eines Bürogebäudes. © Peter Kneffel/dpa/Archivbild
München

Fast ein Viertel weniger Zuckerkranke nahmen demnach von April bis Juni 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum an dem Diabetiker-Programm der DAK teil. Auch in den nachfolgenden Monaten seien die Behandlungszahlen deutlich zurückgegangen.

"Der Rückgang bei den Einschreibungen ist besorgniserregend", erklärte Sophie Schwab, Leiterin der DAK-Landesvertretung in Bayern. Ohne spezielle Behandlung würden Patienten schwere Folgeerkrankungen riskieren. "Wir befürchten für die Zukunft eine spürbare Zunahme an Fußamputationen."

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