Krankenhäuser wollen ambulant behandeln dürfen

Die bayerischen Krankenhäuser schlagen eine Abkehr von jahrhundertealten Gepflogenheiten vor: Sie wollen Nicht-Notfallpatienten künftig auch ohne Übernachtung ambulant behandeln können - was bisher im wesentlichen niedergelassenen Ärzten vorbehalten ist.
| AZ/dpa
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Ein Stethoskop hängt um den Hals eines Arztes einer internistischen Intensivstation.
Ein Stethoskop hängt um den Hals eines Arztes einer internistischen Intensivstation. © Soeren Stache/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild
München

Der Vorschlag ist Teil eines Katalogs der Bayerischen Krankenhausgesellschaft (BKG) für die bevorstehende Bundestagswahl. Anlass des Papiers ist die finanzielle Notlage vieler Krankenhäuser.

Bald keine "obligatorische Übernachtung " mehr?

Von Vorteil wären ambulante Behandlungen keineswegs nur für die Krankenhäuser, sondern auch für die Patienten, argumentiert BKG-Geschäftsführer Roland Engehausen.

"Krankenhäuser können immer mehr komplexe klinische Behandlungen ohne obligatorische Übernachtung anbieten." Im medizinischen Fortschritt sei es durchaus sinnvoll, die Übernachtungsdauer im Krankenhaus weiter zu reduzieren.

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Viele deutsche Krankenhäuser waren schon vor der Corona-Pandemie in einer finanziell schwierigen Lage. Der Deutsche Städtetag schätzt, dass im vergangenen Jahr vier von fünf öffentlich-rechtlichen Krankenhäusern rote Zahlen schrieben.

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