Konstantin Wecker träumt weiter von herrschaftsfreier Welt

Der Liedermacher Konstantin Wecker träumt von einer herrschaftsfreien Welt - seit mehr als 50 Jahren. "Das ist mein anarchischer Grundgedanke seit meinem 17. Lebensjahr", bekannte der 74 Jahre alte Münchner in einem Interview des "Nordbayerischen Kuriers" (Wochenendausgabe). Wecker tritt am Dienstag am Rande der Richard-Wagner-Festspiele in Bayreuth auf.
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
Artikel empfehlen
Der Sänger Konstantin Wecker.
Der Sänger Konstantin Wecker. © Peter Kneffel/dpa/Archivbild
Bayreuth

"Ich war immer Anarchist, der mit welcher Ideologie auch immer, nie etwas anfangen konnte", sagte der Musiker. "Ideologien werden von einzelnen Menschen erdacht. Aber das gemeinschaftliche, friedliche Zusammenleben kann nur dann funktionieren, wenn alle daran arbeiten."

"Wenn ich mir die ganzen Herrschaften von Trump bis Orban ansehe, dann ist das für mich ein hoffentlich letztes Aufbäumen des Patriarchats", fuhr Wecker fort. "Ich habe das Gefühl, dass sich nach Pandemien immer viel verändert hat. Das Römische Reich ist unter anderem auch durch die Malaria zugrunde gegangen. Vielleicht fällt jetzt einigen auf, wie kläglich der Kapitalismus versagt hat."

© dpa-infocom, dpa:210808-99-768147/2

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen Artikel empfehlen