Kompromiss im Streit um Hoeneß' Bratwurstspende

Im Streit um eine Bratwurst-Spende des früheren Bayern-München-Präsidenten Uli Hoeneß für Corona-Geimpfte in seinem Heimatort Bad Wiessee ist ein Kompromiss gefunden. Hoeneß habe für die Aktion am Samstag rund 300 Bratwürste geliefert, sagte Bürgermeister Robert Kühn (SPD) am Freitag. Gebraten werden sie aber nicht direkt am Impfbus des Bayerischen Roten Kreuzes, sondern bei einem "Blaulichttag", den Rotes Kreuz und Feuerwehr gemeinsam auf dem gleichen Gelände veranstalten. Zuvor hatte die "tz" über den Fall berichtet.
| dpa
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Bad Wiessee

Die Geimpften könnten sich ihre Gratiswurst unkompliziert nach dem Verlassen des Impfbusses am Grill abholen. Wer möchte, kann auch eine kleine Spende für die Hilfsorganisationen hinterlassen. Der Landrat des Kreises Miesbach, Olaf von Löwis, war nach Angaben von Kühn über die Planungen nicht glücklich, weil er befürchtete, aus der eigentlichen ernsthaften Impfkampagne könnte ein Spektakel werden.

Uli Hoeneß hatte gemeinsam mit einem Partner 1985 die Wurstfabrik HoWe in Nürnberg gegründet. Das Unternehmen wird inzwischen von Hoeneß' Sohn Florian geführt. In Bad Wiessee soll es nach Angaben des Bürgermeisters drei verschiedene Sorten von Würstchen gebraten werden - größere, kleinere und Puten-Würste, für diejenigen, die kein Schweinefleisch essen.

© dpa-infocom, dpa:210820-99-908862/2

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