Klimaaktivisten wegen Nötigung in Nürnberg vor Gericht

Am Amtsgericht Nürnberg müssen sich heute vier Klimaaktivisten wegen Nötigung verantworten. Die beiden Männer im Alter von 30 und 65 Jahren sowie zwei Frauen im Alter von 24 und 25 Jahren sollen sich auf dem vielbefahrenen Frankenschnellweg in Nürnberg mit jeweils einer Hand festgeklebt haben. Die Folge war ein Verkehrschaos mit Wartezeiten für die Autofahrer von bis zu einer Stunde und mehr.
| dpa
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Eine Figur der blinden Justitia.
Eine Figur der blinden Justitia. © Christoph Soeder/dpa/Symbolbild
Nürnberg

Die Staatsanwaltschaft Nürnberg hatte den Beschuldigten, die der Gruppe "Aufstand der letzten Generation" angehören Strafbefehle zugeschickt. Weil diese nicht akzeptiert wurden, kommt es nun zu einer Hauptverhandlung. Die Staatsanwaltschaft hatte Haftstrafen von neun Monaten verlangt, die zur Bewährung ausgesetzt werden sollen.

Die Klimaaktivisten bezeichneten dies als Versuch der Einschüchterung. Eine der Beschuldigten äußerte sich auf der Webseite des Bündnisses Letzte Generation. Sie halte es nicht für besonders wahrscheinlich, dass es zu so einer harten Verurteilung komme. Sie und ihre Mitbeschuldigten hätten zur Einhaltung des Grundgesetzes gemahnt.

Ein Urteil des Amtsgerichtes wird noch am Mittwoch erwartet.

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