Kein Schutz für Handwerker nach Erpressungen geplant

Nach den Festnahmen wegen Schutzgelderpressungen im Rhein-Main-Gebiet sehen die Ermittler bislang keinen Grund, den bedrohten Handwerker besonders zu schützen. Es gebe keine Hinweise auf eine erhöhte Gefährdungslage des 46-Jährigen, sagte ein Polizeisprecher. Einer der inzwischen in Untersuchungshaft sitzenden drei Tatverdächtigen ist nach Angaben der Ermittler aus dem Rockermilieu. Bei den anderen beiden prüfen die Beamten noch mögliche Verbindungen zu Rockern.
| dpa
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Mehrere Streifenwagen der Polizei stehen aufgereiht nebeneinander.
Mehrere Streifenwagen der Polizei stehen aufgereiht nebeneinander. © Rolf Vennenbernd/dpa/Symbolbild
Aschaffenburg

Am Dienstag war bekannt geworden, dass Spezialeinheiten der Polizei das Trio in Aschaffenburg und Frankfurt am Main festgenommen hatten. Ihnen wird vorgeworfen, bei dem Handwerker zwei Mal kleinere dreistellige Geldbeträge und zuletzt 10 000 Euro erpresst zu haben. Sie sollen ihm mit dem Tod gedroht haben.

Bei der Übergabe des Geldes war am Freitag der 30-Jährige aus dem Rockermilieu in Aschaffenburg festgenommen worden, später seine beiden mutmaßlichen Komplizen in Frankfurt. Um was für eine Rockergruppierung es sich handelt, wollten die Ermittler aus taktischen Gründen nicht sagen. Bei den Durchsuchungen der Wohnungen der Verdächtigen entdeckten die Beamten zwei Schreckschusswaffen, Drogen und rund 66 000 Euro Bargeld.

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