Kein neuer Ausbruch im Klinikum Bayreuth

Nach dem Ausbruch der Corona-Variante aus Großbritannien scheint sich die Lage im Klinikum Bayreuth zu entspannen. "Seit zwei Wochen hat es kein neues Ausbruchsgeschehen im Haus gegeben. Das lässt uns hoffen", erklärte der medizinische Geschäftsführer des Klinikums, Hans-Rudolf Raab, laut einer Pressemitteilung am Mittwoch.
| dpa
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Wolken ziehen über das Klinikum Bayreuth.
Wolken ziehen über das Klinikum Bayreuth. © Nicolas Armer/dpa/Archivbild
Bayreuth

Die Pendlerquarantäne für alle Mitarbeitenden sei ab Donnerstag aufgehoben, teilte das Klinikum mit. Wer Kontakt mit Patienten habe, müsse aber weiterhin vor Dienstantritt einen Schnelltest machen. Für Pflegekräfte und Ärzte auf Corona-Stationen sei zusätzlich ein wöchentlicher PCR-Test Pflicht.

Patienten würden nach wie vor nur entlassen oder verlegt, wenn mindestens ein PCR-Test negativ ausfällt, heißt es weiter. Patienten mit nachgewiesenem mutierten Virus müssten vorerst in speziellen Bereichen unter Behandlung von festen Teams bleiben.

Das Klinikum meldete Anfang Februar neun gesicherte Fälle der Virusvariante aus Großbritannien. Es handelte sich demnach um sieben Patienten und zwei Beschäftigte. Das Krankenhaus hatte zuvor mehr als 20 Verdachtsfälle bestimmt, das Ergebnis der anderen Fälle stand am Mittwochabend noch aus.

Die Mutation B.1.1.7 ist nach Angaben der oberfränkischen Klinik im Krankheitsverlauf nicht gefährlicher als das bisher bekannte Coronavirus, wohl aber deutlich ansteckender. Je nach Studie soll die Ansteckungsgefahr um 50 bis 70 Prozent höher liegen.

© dpa-infocom, dpa:210210-99-386353/2

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