Kardinal Marx spendet an Geflüchtete in Polen

Kardinal Reinhard Marx hat 50.000 Euro für Geflüchtete an der Grenze von Belarus und Polen gespendet. Es sei nicht hinnehmbar, dass an unseren Grenzen Menschen sterben, sagte der Erzbischof von München-Freising in einer Pressemitteilung am Donnerstag.
| dpa
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Kardinal Reinhard Marx sitzt im Pfarrheim St. Nikolaus.
Kardinal Reinhard Marx sitzt im Pfarrheim St. Nikolaus. © Felix Hörhager/dpa/Archiv
München

Aktuell harren Tausende Menschen an der Grenze unter schwierigen Lebensbedingungen aus. Sie versuchen über die EU-Außengrenzen nach Polen oder in die baltischen Staaten zu kommen.

Die Spende der Erzdiözese stammt aus dem Katastrophenhilfsfonds und geht an die Caritas Polen. Zusammen mit Pfarrgemeinden vor Ort verteilen die Helfer Pakete an Geflüchtete, die es über die Grenze geschafft haben. Die Hilfsorganisation hat an 16 Stellen "Zelte der Hoffnung" als Anlaufstelle aufgebaut. Sie stehen in der Nähe der "Roten Zone", einem militärisch besetzten Grenzstreifen.

Marx hatte sich in der Vergangenheit schon mehrmals für Geflüchtete eingesetzt und Geld an Seenotretter im Mittelmeer gespendet.

© dpa-infocom, dpa:211202-99-232159/3

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