Kardinal Marx spendet 100.000 Euro für Geflüchtete

Die Erzdiözese München und Freising hat 100.000 Euro aus ihrem Katastrophenfonds für Geflüchtete in Bosnien gespendet. "Die Menschen dort sind in größter Not", sagte Kardinal Reinhard Marx am Mittwoch. "Als Kirche wollen wir schnell helfen, damit sie einigermaßen über den Winter kommen."
| dpa
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Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising.
Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising. © Bernd von Jutrczenka/dpa/Archivbild
München

Die Caritas Österreich soll mit der Spende Decken, Schlafsäcke und Kleidung sowie Lebensmittel und medizinische Hilfen für die etwa 5.000 Männer ohne Aufenthaltsstatus in Bosnien finanzieren. Auch in Stromaggregate und Heizungen soll das Geld fließen.

Nach einem Brand im Geflüchtetenlager Camp Lipa im Dezember campieren laut dem Erzbistum München etwa 900 Menschen bei eisigen Temperaturen in provisorischen Lagern in Wäldern. Marx bezeichnete die Situation vor Ort als aus humanitärer Sicht "beschämend".

Wenige Tage zuvor hatte Marx 50.000 Euro an die Regensburger Seenotrettungsorganisation Sea-Eye gespendet.

© dpa-infocom, dpa:210203-99-282897/3

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