Kampfhund, Drogen und Randale bei Polizeieinsatz

Bei der Überprüfung eines Kampfhundes in Nürnberg hat die Polizei in der Wohnung der Halter eine größere Menge Drogen gefunden. Wie ein Polizeisprecher am Donnerstag mitteilte, nahmen die Beamten unmittelbar nachdem die Wohnungstür von der 23 Jahre alten Hundebesitzerin geöffnet wurde, Marihuanageruch wahr. Eine zweite Streife konnte beobachten, wie vom Balkon der Wohnung eine Kühltasche flog. Bei der Überprüfung fanden die Beamten Marihuana.
| dpa
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Ein Fahrzeug der Polizei ist im Einsatz.
Ein Fahrzeug der Polizei ist im Einsatz. © Jens Wolf/zb/dpa/Symbolbild
Nürnberg

Beim Versuch, der 23-Jährigen Handschellen anzulegen, sei diese dann auf die Einsatzkräfte losgegangen. Dabei schlug sie den Angaben nach einer Beamtin ins Gesicht und zog ihren Kollegen an den Haaren. Die Polizistin wurde bei dem Einsatz am Dienstag leicht verletzt. Bei der Durchsuchung der Wohnung fand die Polizei weitere Drogen. Am Ende wurden mehr als zwei Kilogramm Marihuana sichergestellt. Beim Verkauf der Drogen hätte der Marktwert vermutlich bei über 20 000 Euro gelegen, hieß es.

In der Wohnung der Frau und ihres 25 Jahre alten Lebensgefährten befand sich ein Pitbull, der nach ersten Erkenntnissen als verbotener Kampfhund eingestuft ist und somit nicht ohne eine spezielle Genehmigung gehalten werden darf. Der Hund kam in die Obhut eines Tierheims. Die Beamten leiteten unter anderem ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge ein.

© dpa-infocom, dpa:210204-99-303773/2

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