Kaeser beklagt Digitalisierungs-Defizite in Deutschland

Der Umgang mit der Corona-Pandemie hat nach Ansicht des scheidenden Siemens-Chefs Joe Kaeser Deutschlands Schwächen bei der Digitalisierung deutlich aufgezeigt. Im Bayerischen Rundfunk sagte er, Deutschland sei im Vergleich zu anderen Industriestaaten zurückgefallen.
| dpa
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Der scheidende Vorstandsvorsitzende der Siemens AG, Joe Kaeser.
Der scheidende Vorstandsvorsitzende der Siemens AG, Joe Kaeser. © Kay Nietfeld/dpa/Archivbild
München

Das Corona-Jahr 2020 habe schonungslos offengelegt, was Digitalisierung bedeutet - und auch ihr Fehlen, sagte der Manager mit Blick auf die heimische Wirtschaft im "Interview der Woche" auf B5 aktuell, das am Samstag ausgestrahlt wird. Deutschland sei in wesentlichen Fragen am Anspruch gescheitert, eine Technologie-Nation ersten Ranges zu sein. Er erhoffe sich eine Kraftanstrengung, um hier nicht weiter abgehängt zu werden.

Zuversichtlich zeigte sich Kaeser beim Thema Welthandel. Unter US-Präsident Joe Biden könne es wieder mehr offenen Dialog und Verlässlichkeit geben.

Der Vorstandsvorsitzende des Siemens-Konzerns wird im Sommer 64. Nach der Hauptversammlung Anfang Februar verabschiedet er sich von seinem Posten.

© dpa-infocom, dpa:210129-99-227381/2

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