Kabinett befasst sich mit Hochwasserhilfen und Corona-Krise

Nach der jüngsten Hochwasserkatastrophe befasst sich auch das bayerische Kabinett heute mit den Folgen. Nach heftigen Unwettern mit Starkregen waren am Wochenende manche Orte im Berchtesgadener Land rund um Watzmann und Königssee von Wasserfluten und Erdrutschen regelrecht verwüstet worden. Auch in der Dreiflüsse-Stadt Passau hatte man sich auf Schlimmeres eingestellt. Donau und Inn stiegen jedoch nicht so stark an, wie befürchtet. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte den vom Hochwasser betroffenen Menschen in den Regionen daraufhin schnelle Hilfen zugesagt.
| dpa
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Ein Mann trägt Sandsäcke um Abdichten von Türen und Fenstern durch das Wasser der Donau, das auf der Uferpromenade steht.
Ein Mann trägt Sandsäcke um Abdichten von Türen und Fenstern durch das Wasser der Donau, das auf der Uferpromenade steht. © Peter Kneffel/dpa
München

Wie die Hilfen konkret ausfallen, war zunächst noch offen. Auch der Bund will in dieser Woche eine finanzielle Unterstützung für die von Hochwasser betroffenen Region beschließen. Hier dürfte aber der Fokus auf den deutlich heftiger betroffenen Gebieten in Westdeutschland liegen.

Darüber hinaus steht im Ministerrat weiterhin die Corona-Lage auf der Tagesordnung. Weil die Delta-Variante des Virus sich weiter ausbreitet, war auch in Bayern die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen Tagen wieder deutlich angestiegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Montag laut Robert Koch-Institut bei 10,7. In einigen bayerischen Kommunen wie den Städten Bamberg oder Amberg kletterte der Wert bereits wieder über die 30er-Marke. Auch in der Landeshauptstadt München ist die Inzidenz mit 17,9 bereits deutlich höher als noch vor Kurzem.

© dpa-infocom, dpa:210719-99-440680/2

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