Interreligiöses Treffen tagt wegen Corona im neuen Format

Die Versammlung von Religionsvertretern aus der ganzen Welt am Bodensee findet wegen der verschärften Corona-Maßnahmen vorwiegend virtuell statt. Eine Kerngruppe wird die Konferenz von Lindau aus steuern, gaben die Veranstalter bei einer Pressekonferenz am Donnerstag bekannt.
| dpa
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Lindau

Das Treffen wird von "Religions for Peace" (RfP) initiiert, die nach eigenen Angaben die weltweit größte interreligiöse Nichtregierungsorganisation ist. RfP setzt sich dafür ein, Religionsvertreter in Friedensverhandlungen miteinzubeziehen, um die friedensstiftenden Werte der Religionen in den Vordergrund zu rücken.

"Wir müssen die Kräfte der Vernunft zusammenbringen, die deutlich machen: Religion ist Frieden zu stiften und nicht Frieden zu zerstören", sagte Annette Schavan als Vorsitzende der ausrichtenden Stiftung Friedensdialog der Weltreligionen und Zivilgesellschaft am Donnerstag.

Mehrere Hundert Religionsvertreter, Regierungsmitglieder und Mitarbeiter von internationalen Organisationen aus mehr als 60 Ländern werden vom 10. bis 13. November 2020 vor den Bildschirmen erwartet. Teilnehmen wollen unter anderem Ela Gandhi, die Tochter des indischen Freiheitskämpfers Manilal Gandhi und Margot Käßmann, die ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche Deutschland.

Schwerpunktthemen der Veranstaltung sind Frauen, Glaube und Diplomatie, sagte Azza Karam, Generalsekretärin von RfP. Die gebürtige Ägypterin mit niederländischem Pass übernahm im vergangenen Jahr als erste Frau die Führung von "Religions for Peace".

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