IHK kritisiert erneute Tiroler Blockabfertigung

Die Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern hat sich empört über die jüngste Tiroler Blockabfertigung von Lastwagen auf der Inntalautobahn geäußert. Völlig überraschend und ohne jede Vorwarnung lasse die Tiroler Regierung seit Freitagmorgen nur noch 250 Lastwagen pro Stunde die Grenze nach Österreich passieren. "Wir haben dafür keinerlei Verständnis", sagte IHK-Hauptgeschäftsführer Manfred Gößl: "So geht das nicht weiter!"
| dpa
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München

Tirol verschärfe die bestehenden Engpässe in den Lieferketten noch. Wenn die Lastwagen nicht mehr ent- und beladen werden könnten, "stehen die Fahrer drei Tage lang auf der Autobahn und können nicht zu ihren Familien zurück", sagte Gößl. Auch Autofahrer stünden im Stau, Unfallgefahr und Umweltbelastung stiegen. "Tirol betreibt mit seinen Alleingängen eine Symbolpolitik, die keinen Container mehr auf die Schiene bringt und die Region keinen Deut entlastet, sondern die Probleme nur verlagert", kritisierte der IHK-Hauptgeschäftsführer.

© dpa-infocom, dpa:211029-99-788589/2

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